Tagebuch

Hier schreibe ich über meine neuesten Eindrücke und Erlebnisse. Und das Leben ist doch wie eine Dose Hundekekse - du weisst nie, was du kriegst...

 

Ich freue mich auf Eure Kommentare im Gästebuch. Gerne könnt Ihr auch direkt Kontakt zu mir aufnehmen.

 

Samstag, 9. November 2015

Leinen LOS !!!

 

Die lange Zeit des Wartens hatte ein Ende. Am 1. November 2015 waren die grausamen zwölf Wochen für Clay an der Leine zu Ende. Und so gingen wir schön über die Wiesen spazieren und nach ein paar Minuten aufwärmen, klickte auch bei Clay der Karabiner. Er nahm das erst recht locker und trabte lustig hierhin und dorthin, bis Rufus ihn zu einem Wettrennen aufgefordert hat. DAS lässt sich unser Renner nicht zwei Mal sagen und so lief er in lockerem Galopp mit über die Wiese. Nach wenigen Metern dann Panik in den Augen der Chefin. Clay kam auf drei Pfoten zurück und hatte anscheinend wieder Schmerzen im Zeh. Die erste Befürchtung war, dass alles umsonst war und der Zeh nicht gehalten hätte.

 

Am nächsten Tag telefonierte die Chefin also mit Dr. Oranje. So wie sich die Sache via Ferndiagnose darstellte, lag das Problem aber weniger in der Kapselverletzung als in den vielleicht etwas "eingerosteten" Sehnen des Zehs. Also nochmal ein paar Tage Leine.

 

Beim nächsten Versuch des Freilaufs - ohne andere Spielkameraden - lief Clay hauptsächlich im lockeren Trab und alles war gut. Auch ein kurzer Sprint lief locker und ohne besondere Vorkommnisse. Kurz vor zuhause gab Clay nochmal kurz Gas und wieder - drei Pfoten. Aber schon nach wenigen Metern wieder in der Bewegung schien wieder alles gut und vergessen.

 

Somit durfte Clay nach zwei weiteren Testläufen endlich mal wieder zusammen mit uns von der Leine. Seht selbst: Clay ist ein glücklicher Whippet, der wieder flitzen kann. Wenn er kurz humpelt, dann eher, weil sein Problem zwischen den Ohren  und nicht zwischen den Zehen liegt. Er glaubt immer noch, dass sein Zeh kaputt ist und ist wirklich recht vorsichtig. Naja nach drei Monaten in Watte eingepackt, wird es wohl noch etwas Zeit brauchen, bis auch das Hirn begreift, dass alles gut ist. Wir sind sooooo glücklich!!!

 

Wenn alles gut geht, dann darf Clay sogar wieder in den Sport zurückkehren. Drückt uns die Daumen für die Saison 2016. Clay hätte das echt verdient!!!

18. Oktober 2015

Kalt kalt kalt und Houdini lässt grüßen

 

Oh Mann - nix is mit goldener Oktober und angenehmen Temperaturen. Der Herbst ist mal einfach so über uns herein gefallen und wir mussten sogar schon Mantel tragen. Geht deeeer Mist wieder los?!! Naja - ich kam noch drumrum, weil die Chefin weiß, dass ich das doof finde. Und für Rufus hatten wir eigentlich noch keinen Mantel. Aber die Chefin kramte kurz in ihrer Hundemantelschublade und schwupps - ist auch Rufus eingekleidet. Tendenziell ist er aber so wie ich gepohlt und ist eher froh, wenn er ohne Mantel laufen kann.

 

Zu Clays Pfote gibt es auch Gutes zu berichten. Die Wunde ist endlich zu und Clay darf an der Leine wieder kleinere Spaziergänge machen. Während im September noch nur 15 Minuten genehmigt waren - natürlich an der Leine - darf er jetzt wieder längere Strecken laufen. Leider hat unsere Obrigkeit derzeit nicht sooo viel Zeit. Im Nachbarhaus laufen seit Wochen mit Hochdruck Renovierungsarbeiten, weil schon in einer Woche neue Nachbarn einziehen.

 

Unsere  Chefs haben uns eine bessere Allein-sein-Betreuung organisiert und die Eltern vom Chef ziehen nebenan ein. Somit werden wir dann künftig mit unserem geliebten Schwiegerpapa schöne tägliche Touren laufen und werden dann sogar mindestens im Nachmittag Vollzeit-betreut. Wir sind echt superglücklich über diese Veränderung. Seit Rufus da ist, finden wir alle das Allein-sein während unsere Obrigkeit die Brötchen verdient seeeehr schlimm. Rufus hat uns gut aufgemischt. Sein zweiter Name könnte echt Houdini sein. Erst hatten wir das Holzgitter von ca 82cm Höhe. Ein Klacks zum Drüberspringen für das Känguruh Rufus. Als Gegenmaßnahme kam ein größeres Metallgitter von ca 1m Höhe. Da springt er zwar nicht drüber, aber die Gitterstäbe haben wohl für Rufus zuviel Platz zur Wand. Ergo - da passte er durch. Also kam die Zweitsicherung mit Holzgitter vor dem Metallgitter. Hielt aber auch nur ein paar Tage. Der neueste Clou war dann, dass Rufus die Verriegelung der Katzenklappe aufbekam und so ein Zwergi passt da locker durch. Erst iin letzter Zeit wurde das mit der Katzenklappe ein wenig eng und unbequem. Aber für Rufus ist das kein Problem. Also macht er jetzt gleich die ganze Tür auf, so dass wir Großen auch mit rauskönnen - super Service. Als nächste Maßnahme wurde die Tür zusätzlich mit einem Halsband gesichert und die Katzenklappe mit Panzertape verschlossen. Das hielt auch nur ein zwei Tage. Dann war das Panzertape abgekaut oder Rufus hat sich einfach durch die Tür gequetscht und damit das Nylonhalsband in der Länge verstellt. Ich glaub, die Chefs geben das mit der Einsperrerei bald auf. Auch wenn es jetzt nur noch für zwei drei Stunden am Tag ist, finden wir das doof. Aber Rufus wird uns schon da rausholen - unser Houdini ;-)

Samstag, 12. September 2015

Karlsdorf und die Abräumer

 

Trotz Rufus lustiger Zähne, sollte es jetzt für ihn mal Ernst werden. Seine erste Ausstellung: Karlsdorf unter Frau Richterin Edith Soltez und anschließend nochmal ran an die Buletten beim Puppy und Veteranentag unter Richter Bertrand Hoh.

 

Eigentlich hatte die Chefin die Befürchtung, dass Rufus sich mal wieder im Känguru-Modus präsentieren würde. Aber ohne uns beiden Großen, war der Lütte so von dem ganzen Drumrum beeindruckt, dass er sich superbrav stellte und auch lief. Frau Soltez war sehr begeistert von meinem Sohnemann und belohnte ihn mit einem PLATZ EINS. Wir waren total baff und überglücklich.

 

Dann musste ich in den Ring. Frau Soltez erkannte, dass Rufus mein Sohn ist und auch ich gefiel ihr richtig gut. Somit staubte auch ich ein V1 in der offenen Klasse ab.

 

Später dann beim Puppy-Tag verhielt sich Rufus eher wie erwartet und zeigte sein toll hüpfendes Gangwerk. Herr Hoh fand Rufus zwar sehr schön, aber wohl nicht muckelig genug. Schade, denn eigentlich soll auch ein junger Whippet nicht aussehen wie ein Mops. Naja, so wuwrde das hier "nur" ein dritter Platz. Aber auch der macht uns froh.

 

Was für ein Erfolg. Wir sind einfach nur stolz und glücklich. Was ein gelungener Saisonabschluss.

11. September 2015

Die Zahnfee war da

 

unser Rufus ist mitten im Zahnwechsel - er sieht echt zum Schießen aus ;-)

Freitag, 4. September 2015

Superclay

 

Wieder zurück von der Ausstellung waren die beiden Jungspunte glücklich, die Familie wieder vereint zu sehen und die ganze Familie superstolz auf meinen tollen Ausstellungserfolg.

 

Schon schnell stand aber wieder Clays Humpelfuß im Mittelpunkt. Die Chefin hatte langsam doch Bedenken, weil die Innenseite einfach nicht richtig heilen wollte und immer noch eine Wunde da war. So ging es dann mal wieder nach Holland zu Dr. Oranje zur Kontrolle. Der war zum Glück recht zufrieden mit dem Heilungsverlauf. Allerdings schien der Verband die meisten Probleme zu machen, weil die Pfote von Clay zahlreiche Schürfungen aufwies. Die Haut war einfach wund dadurch, dass kaum Luft an die Pfote kam und das war wohl auch ein Hauptgrund, dass Clay seine Pfote nicht benutzen wollte.

 

Kurzerhand wurde der Verband also weggelassen und stattdessen gab es nun Socke auf den Fuß, damit Clay nicht an der Wunde schlecken konnte. Weiterhin ist unser Patient einfach super. Kein Gezicke, kein Gemurre und das trotz mehr als drei Wochen Leine und max 5 Minuten Pipirunde - ohne Rennen, ohne Toben.

 

Mit dem Sockenclay durften wir mal wieder mit ins Büro. Das erste Mal, dass Rufus mit ins Büro kam und wir hatten schon arge Bedenken, dass das alles so klappt. Rufus ist ja nun eher..... sagen wir.... extrovertiert ;-)  Aber allen Bedenken zum Trotz waren wir mal wieder Vorzeigewhippets und die Chefin sehr stolz auf uns. Soooo brave Jungs!!!

 

Nach dem Büro ging es dann zu einer Spielsession zu noch so einem Halbwüchsigen, der mal grade zwei Wochen jünger als Rufus ist. Mexxie lebt in Luxemburg bei einer ganz lieben Freundin der Chefin namens Li, und er sieht nahezu gespuckt aus wie unser Terrorzwerg. Die beiden Jungstreifenhörnchen hatten sauviel Spaß im Garten bei Li. Clay und ich haben uns da mal lieber rausgehalten. Clay wollte sogar ins Auto, weil ihm das alles zuviel war. Naja... kann man auch verstehen. Es war jedenfalls ein ganz toller, aufregender, interessanter, superschöner, perfekter Tag...

 

Sonntag, 23. August 2015

Leipzig

 

Zwei Wochen sind nun seit Clays schwerer OP vergangen. Clay ist ein toller, absolut vorbildlicher Patient. Da er nicht am Verband rumknabbert oder sonstige Dummheiten macht, muss er zum Glück nicht eingesperrt werden. Allerdings darf unsere Rennsemmel nicht laufen. Und wenn, dann läuft er auf drei Pfoten. Die Wunde heilt ganz gut soweit. Wir hoffen, das bleibt so. Außen - also die schlimmere Seite - hat sich das Ganze schön geschlossen und ist sauber verheilt. Nur die Innenseite ist noch immer offen und wir hoffen, dass sich das weiter so gut entwickelt wie bisher.

 

Problematisch ist Clay's OP mehr in Sachen Verreisen. Eigentlich wollten wir alle drei dieses Wochenende nach Leipzig fahren. Ich hab doch mal wieder eine Hallenausstellung gebucht - in der Hoffnung, die vielbegehrten ersten Plätze zu ergattern, um doch mal irgendwann Deutsche Champion zu werden. Wir haben lange hin und her überlegt, wie wir ein Wochenende in Leipzig nebst Stadterkundungen mit einem Humpelfuß-Clay und einem Jungspunt-Rufus wohl realisieren können und die Chefin hat für das Jungvolk sogar schon ne Karre - eine Art Hundebuggy - gekauft. Ein Riesending. Aber nun hat sich doch eine andere Lösung ergeben. Rufus und Clay haben einen Vollzeithundesitter (Schwiegerpapa) bekommen und ich war der Held im Erdbeerfeld und durfte mit Chef und Chefin allein auf Reisen gehen. Was ein LUXUS.

 

Der erste Tag in Leipzig war schon echt gut. Das Wetter herrlich, die Ferienwohnung super und bei der Ausstellung wurde ich Herrn Henrik Härling vorgestellt. Der fand mich echt gut und ich konnte hinter Res Publica oGM und Harmony´s Camera Ready at Meisterhaus ein super V3 abstauben. Nach der Ausstellung kam der schöne Teil: Leipzig Stadtbummel und dann ein Ausflug an einen tollen See. Das war einfach der perfekte Tag.

 

Am Sonntag dann ging es morgens nochmal zur Ausstellung - diesmal German Winner Show unter der englischen Richterin Linda Jones. Diesmal hatte der Amerikaner Camera Ready keine Schnitte - was ich bei einer englischen Richterin ehrlich gesagt echt erwartet hatte. Somit schaffte ich es diesmal auf den zweiten Platz und bekam neben dem V2 einen super Richterbericht und ein Reserve VDH, das aber aufgrund der Doppeltwertung zu einem VDH aufgewertet wird. Ein weiterer Schritt zu mienem Championtitel ist gemacht. Jetzt fehlt uns nur noch ein Hallen-VDH. Mal gucken, ob wir das nicht auch noch kriegen :-)

 

Drückt uns in der nächsten Saison die Daumen - dieses Jahr wird das wohl eher nichts mehr mit Hallenausstellungen.

 

Sonntag, 9. August 2015

Viel Neues

 

Drei Wochen ist nun schon dieser kleine, liebenswerte Terrorzwerg bei uns. Wir sind alle total begeistert - zumindest meistens, ganz besonders, wenn er schläft. 

 

Rufus hat sich toll eingelebt. Der Kleine ist so ein herzlicher, liebevoller, lustiger, verrückter, süßer.... ach alles Mögliche kleiner Whippet. Von kläffender Kanaille, über knurrender Zwerg, und nervig fiepender Terrorist bis hin zu zuckersüßém Engelsgesicht, lustig spielendem Frohsinnshund und weltbester Charmeur ist hier alles im Repertoire. 

 

Derzeit hat Rufus einen ganz neuen Wirkungskreis aufgetan: fürsorgliche Krankenschwester! Die Rolle beherrscht er perfekt!!!

 

Wieso? Ganz einfach - ich fang die Geschichte von vorn an. Rufus und Clay waren sich anfangs nicht grün. Clay hat reißaus vor dem Energiebündel genommen und sich die erste Zeit schutzsuchend an die Chefin gewandt oder hinter selbiger versteckt. Nachdem ich Clay mal gezeigt hab, dass man sich von Rufus nicht alles gefallen lassen darf, und dass es durchaus angebracht ist, mal zu knurren, böse zu gucken oder den Lütten auch mal am Schlafittchen zu packen, hat Clay es mir nach gemacht und seither spielt das Jungvolk untereinander, dass es eine helle Freude ist. Auf der Wiese zeigt Clay dem Kleinen auch, wie man rennt und richtig Speed gibt, wie man zickzack läuft und Haken schlägt und wie man nach Mäusen buddelt. Das konnte Clay ja schon vor Rufus Einzug sehr gut, nur leider leider ist er vor ca vier Wochen vermutlich dumm in ein Mäuseloch beim Rennen getreten und hatte einen dicken Zeh. Trotz Schonen und Leinenzwang ist der Zeh nicht wirklich besser geworden, wobei er offenbar nicht wirklich weh getan hat, weil Clay ließ sich nie was anmerken und Rennen auf der Wiese funktionierte ohne Einschränkung. Aber kaputt ist nun mal kaputt und muss wieder ganz gemacht werden und so war die Chefin letzten Freitag mit Clay in Holland bei Dr .Oranje und der hat Clays Zeh nun repariert. Das heißt jetzt aber: Füße still halten, nicht rennen, nicht toben, Verband um den Fuß und das noch eine seeeeehr lange Zeit. Also en detail. vier Wochen Verband und grade mal raus zum Pipi machen, vier weitere Wochen kein Verband mehr und nur kleine Spaziergänge von 15 Minuten an der Leine und dann noch vier Wochen Leine, größere Spaziergänge und etwas joggen. Und Anfang November ist Clays Zeh dann wieder wie neu. Rufus hat schnell gelernt, dass er nun nicht mit Clay toben darf. Aber er kümmerst sich rührend um unseren Patienten, bringt ihm Spielzeug, kuschelt mit Clay und sorgt dafür, dass Clay sich nicht wieder einfach so zurück zieht und selbst bemitleidet. Das tut dem Weißen richtig gut und ich glaube, so wird das alles schnell Schnee von gestern sein... 

 

Wir sind froh, dass wir unseren Rufus gefunden haben!!!

Sonntag, 19. Juli 2015

Bewegende Neuigkeiten

 

Nachdem wir ja vor gut vier Wochen entschieden haben, dass aus Hercules Rufus wird und er bei uns einziehen wird, war nun letzten Freitag der "WELTWELPENABHOLTAG"!!! Unsere Chefs sind also nach der Arbeit noch kurz bei uns zuhause vorbei gekommen und sind dann aufgebrochen zu den Heart-of-Colognes nach Wörrstadt (klingt verwirrend - is aber so .-) ).

 

In Wörrstadt wurde erst mal gegessen und gequatscht und mit den Hunden geschmust und gespielt. Überraschend ist Max schon am Mittwoch ausgezogen und hat sein Sofa auf Lebenszeit im Schwabenland bezogen. Also konnten die Chefs hier nichts mehr berichten. Die übrigen Rasselbandler haben sich aber gut gemacht, sehen toll aus, wickeln einen mit Leichtigkeit um jeden Finger und haben NULL Angst vor nix. Die sind echt der Hammer.

 

Kurze Zeit später wurde klein Rufus eingepackt und Chef und Chefin machten sich auf den Heimweg. Von mir im Welpenalter waren sie in Sachen Autofahren ja schon einiges gewohnt, aber mit Rufus Verhalten hat so keiner gerechnet. Rufus wurde noch von Claudia Düster, seiner Züchterin mit Tränchen in den Augen zum Auto gebracht. Die Chefin hat sich mit ihm nach hinten gesetzt. Bis an die nächste Kreuzung hat das Hundebaby noch geweint, dann hat er sich an die Chefin gekuschelt und gepennt. Nix mit kotzen, nix mit jammern, nix mit rumhampeln. Hinlegen - schlafen - ankommen - fertig! WOW!!!

 

Bei uns zuhause angekommen kam die Chefin rein zu uns, hat uns an die Leine gelegt und uns mit rausgenommen. Rufus blieb beim Chef draußen und wollte doch glatt am liebsten wieder ins Auto (?!?!). Clay und ich waren total hin und futsch und kamen aus dem Wedeln nicht mehr raus. Wir haben uns quasi den A.... abgefreut. Der Lütte war etwas irritiert. Wir sind dann einfach locker mal n Stück die Straße rauf und runtergetrabt und sind dann in den Garten. Da durften wir uns den kleinen "Brave Heart from Cologne" erst mal näher angucken. Die erste Zurückhaltung hatte sich dann auch weitgehend erledigt.

 

Clay ist noch n bisschen irritiert vom neuen Mitbewohner. Aber auch der Weiße taut langsam auf.

 

Die erste Nacht war problemlos und auch die ersten beiden Tage, die jetzt hinter uns liegen sind einfach nur super. Rufus ist doch tatsächlich schon komplett stubenrein. Noch kein einziges Mal hat er in die Wohnung gemacht und stellt sich lieb an die Tür, wenn er mal muss. Rufus hat vor nix Angst. Er ist super aufgeschlossen und unerschrocken. Er will immer bei den Menschen sein und wenn die ihn mal ignorieren (muss auch mal sein, sonst lernt er das ja nicht), dann kommt er zu mir ins Körbchen kuscheln. Das ist ne richtig geile Vater-und-Sohn Kiste. ich bin echt begeistert von meiner Brut. Gut, einmal musste ich ihm minimal die Meinung sagen. Kann ja nicht sein, dass der auf mir rumhüpft, wen ich schlafe. Aber sonst sind wir eher ein tolles Team. Rufus benimmt sich, als wär er schon immer hier und das ist total gut so.

 

Clever ist der Zwerg auch. Wenn Clay oder ich was machen (Leine gehen, Mäuse buddeln, Kaustängchen erbetteln...)  guckt sich Rufus das Ganze ein zwei Minuten an und macht es dann einfach nach. Funktioniert super. Schon an Tag 2 buddelt er professionell nach Mäusen, mit Kopf ins Loch stecken und schnüffeln, Erde beißen und Dreck buddeln wie es sich für einen großen Whippet gehört.

 

Beim Füttern ist natürlich unser Erwachsenenfutter viel interessanter als der Babykram. Aber da kennt die Chefin kein Pardon. Bei uns gibt es aber eh kein Futterneid und somit gibt auch die Futtersession keinen Stress.

 

Nachts schläft er beim Chef und auch das ist gut so. Denn Clay und ich belagern ja schon die Chefin. Da ist kein Platz mehr! :-)

 

Alles in allem ist unser Neuzugang ein absoluter Volltreffer!!!

 

Wir werden weiter berichten.

 

Liebe Grüße - vor allem an Tanja und Macy :-)

Euer Dobby

 

Bilder folgen!!

Sonntag, 21. Juni 2015

Kinder Kinder

 

Heute war ein spannender Tag. Wir hatten heute Besucht. Das Patenkind der Cheifn kam zu Besuch. Tim ist ein kleiner lieber Junge von knapp zwei Jahren. Ich liiiiiiebe kleine Kinder. Die Chefin vermutet, dass das so ist, weil es ein kleines Kind dort gab, wo ich geboren wurde und die ersten Lebenswochen verbracht hat.

 

Tim war erst mal sehr vorsichtig und hatte ein bisschen Angst vor Clay und mir. Aber wir konnten ihn mit etwas Geduld und unserem ruhigen Wesen davon überzeugen, dass man vor uns keine Angst haben muss. Also wollte Tim dann doch irgendwann zu uns in den abgesperreten Bereich. Und von Minute zu Minute kamen wir uns näher. Bis Tim dann mit mir zusammen im Körbchen lag und wir um die Wette gekuschelt haben. Tims Mama war total gerührt. Und Tim hat heute Abend vor dem Schlafen gehen sicher viel viel viel zu erzählen.

 

Morgen geht es nochmal zu meinen Kindern. Wir müssen nämlich morgen früh zum Doc nach Idstein und fahren quasi bei den Zwergen an der Tür vorbei. Also erst der Gesundheitscheck, dann der Kindercheck ;-) Hundekinder verändern sich jetzt in dieser Phase so schnell. Erst kommt da ein etwas großes Meerschwein auf die Welt, dann mutieren sie zu stolzen, schönen Windhunden. Es ist eine echt spannende Zeit.

 

Übrigens: Max, Phil und Sky suchen noch ein tolles Zuhaus. Ich wette, das Kinder-Liebe-Gen hab ich ihnen vererbt...

 

Kinder Kinder......

Donnerstag, 18. Juni 2015

Katze aus dem Sack

 

Nachdem die Chefin letzten Freitag Geburtstag hatte, gab es am Samstag ein ganz besonderes "Geschenk". Chef und Chefin haben meine Brut nochmal besucht. Die Kleinen entwickeln sich prächtig und mit 5 Wochen kann man jetzt schon echt was mit den Zwergen anfangen. Lange hat sich die Chefin mit dem Chef in den Welpenauslauf gehockt und geschaut, wer denn zu uns passt.

 

Die Chefin fand Phil total super. Phil ist ein aufgeweckter, lustiger kleiner Mann. Sinn für Schabernack hat er auch. Und er ist sooo hübsch mit dem weißen Kragen und der tollen Zeichnung. Allerdings hatte Phil kaum Interesse am Chef und hat stattdessen die ganze Zeit bei der Chefin auf dem Schoß gehockt. 

 

Am schönsten fand die Chefin Max. Max wird ein großer Junge. Ein sandfarbener kräftiger Kerl mit einer tollen Zeichnung und einem Gesicht wie einem Engel. Ein echter Hingucker. Dabei ist Max ein eher ruhiger Vertreter und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Max fand die Chefin aber ziemlich uninteressant und die Chefin war der Meinung, dass Max nicht zu unserem Verein passt. 

 

Sky hingegen hatte ordenltich Pfeffer im Hintern. Mit der Chefin hat er um die Kamera gekämpft. Ein lustiger, aufgeweckter Zwerg. Und obwohl auch Sky ein tolles Temperament hat, ohne überdreht oder lahmarschig zu sein, ist bei Chef und Chefin der Funke nicht übergesprungen. 

 

Abgelöst wurde Phil nur von Hercules, der es sich erst beim Chef bequem gemacht hat und dann Phil vom Chefin-Schoß schubsen wollte. Hercules ist auch ein ganz schicker Kerl in einem schönen hellrot mit weißen Füßchen und wenig Strom. Dem Chef gefiel Hercules am Besten. Bei der Chefin erreichte er anfangs mindestens Platz 2 auf der Beliebheitsskala. Das hat der Lütte dann weiter ausgebaut und sowohl Chef als auch Chefin im Handumdrehen mit seinem Engelsgesichtchen um den Finger gewickelt. Um die beiden geschehen war es dann, als die halbe Portion doch glatt ein Riesenspielzeug durch die Gegend geschleppt und "totgeschüttelt" hat. Der passt so richtig gut zu unserem Wiewel-Clay und ich glaub, er ist vernünftig genug, sich nicht mit mir anzulegen. Somit wurde kurzerhand entschieden, dass Hercules künftig Rufus heißt und Mitte Juli zu uns umzieht. 

 

Auf Zeus bin ich jetzt gar nicht eingegangen. Aber das lag mehr daran, dass Zeus schon seine Familie gefunden hat und ebenfalls Mitte Juli zu meinem A-Wurf Sohn Franz-Josef ziehen wird. Die beiden gehen dann sicher als eineiige Zwillinge durch und werden Jena auf den Kopf stellen. 

 

Tja, zwei der Welpen haben jetzt also ein tolles Zuhause. Nur für die wunderbaren, traumhaft schönen, aufgeweckten und unerschrockenen Whippetkinder Phil, Max und Sky suchen wir noch das perfekte Sofa auf Lebenszeit. Wer mehr zu den Schätzen wissen möchte, kann sich gern mit mir oder besser direkt mit der Züchterin Claudia Düster in Verbindung setzen. Weitere infos und Fotos gibt es unter www.heartfromcologne.de.

 

Fotos hat aber auch die Chefin mitgebracht. Guckst du hier : 

Unser neues Familienmitglied Hercules aka RUFUS

Phil, der Zappelphilipp und Charmeur

Max - was eine Kombination: schön UND lieb

Sky - lustig, frech, aufgeweckt und einfach Zucker

Zeus - der Franz-Josef-Zwilling (vergeben)

Rasselbande live!

Freitag, 5. Juni 2015

So schmeckt der Sommer

 

eben noch krebste der Sommer mit irgendwas zwischen 10 und 15 Grad rum, da gibt er uns jetzt mit 36° von heute auf morgen den Gong. Draußen sein ist zwar toll, aber ruck zuck müssen Clay und ich hecheln ohne Ende. Wie gut, dass heute eine Lieferung Hundezeugs mit einem neuen, großen Wassernapf ankam. Natürlich war auch noch anderer Kram drin. Clay hat zum Beispiel jetzt ein schickes neues Geschirr. Das für mich ist mir leider zu groß. Die Chefin hat mich wohl etwas breiter gedacht als ich tatsächlich bin. Aber ich krieg jetzt trotzdem noch ein passendes.

 

Clay muss leider derzeit brav an der Leine bleiben. Er hat neulich ja gehumpelt und jetzt besteht die Chefin drauf, dass er sich zwangsschont. Eigentlich läuft er schon wieder super, aber da gibt es kein Pardon! 

 

Dieses Wochenende hat die Chefin vor, im Garten klar Schiff zu machen. Wir hoffen grad, dass das Wetter hält. Hecke schneiden und Rasen mähen im Regen ist nicht toll. Ansonsten steht für dieses Wochenende mal nix auf dem Programm - nix außer faulenzen. Zumindest am Sonnta. Dafür wird es am darauffolgenden Wochenende um so spannender. Da werden wir nochmal zu den Heart from Cologne aufbrechen und mal schauen, wie sich meine Brut entwickelt. Den Fotos und Videos nach zu urteilen, sind sie jetzt richtig fit, agil, lustig und erkunden fröhlich die Welt. 

 

Hier noch ein paar Bilder vom letzten Wochenende - auch wenn die Zwerge hier eher im Schlafmodus unterwegs waren :-)

Dienstag, 2. Juni 2015

Los geht´s

 

Langsam kommt wieder ordentlich Schwung in unseren Kalender... Am 24. und 25. Mai war die Chefin - einen Tag zusammen mit mir - in Saarbrücken. Die Chefin hat netterweise geholfen, die Hundeausstellung in Saarbrücken gut über die Bühne zu bringen und hat an beiden Tagen die Richterberichte getippt. Das war schon spannend, mal hinter die Kulissen zu gucken. Am Pfingstsonntag war das Ganze jedoch auch etwas stressig, weil ich ja auch noch mein Ausstellungsdebüt für 2015 hatte. Aber außer Spesen nix gewesen. Zwei drei Tage zuvor hat mich die Chefin nämlich von einer Physiotherapeutin unter die Lupe nehmen lassen und die hat festgestellt, dass meine Muskulatur rund um die Wirbelsäule vermutlich aufgrund zweier blockierter Wirbel total fest war. Ergo hatte ich auch bei der Ausstellung nicht den nötigen drive - mal abgesehen davon, dass ich keinen Bock hatte. Ergo ein schönes V6, ein toller Bericht und jede Menge Spaß mit dem Richter.

 

Eine weitere Ausstellung fand dann letztes Wochenende statt. Da aber Herr Henne als Richter für die Whippets eingesetzt war, haben wir auf eine Meldung verzichtet *ein Schelm wer Böses dabei denkt*. So konnte die Chefin auch hier ihre neu entdeckten Qualitäten als Ringschreiber für Herrn Henne und Herrn Knauber unter Beweis stellen, was auch toll geklappt hat. Zu allem Überfluss hatte sich auch Clay am Tag zuvor noch den Fuß verstaucht, als er vermutlich in ein Mauseloch getreten ist, so dass wir alle froh waren, nicht aktiv im Ausstellungsring ran zu müssen.

 

Das Highlight des Tages war jedoch der nachfolgende Besuch bei meinen Kindern in Wörrstatt. Grade mal dreieinhalb Wochen waren die Zwerge jetzt alt und immerhin waren die Augen schon offen und erste Krabbelversuche führten zu allgemeiner Erheiterung. Zumindest bei den Zweibeinern, weil Clay und ich mussten draußen bleiben. Wir haben derweil den Garten der Düsters erkundet und uns mal den Welpen aus dem letzten Wurf - Franz-Josef - genauer angeschaut. Da der Jungspunt etwas forsch war, musste ich ihm zwar kurz die Meinung sagen, aber sonst fand ich ihn ganz ok. Leider hab ich meine geliebte Hexe nur ganz kurz aus der Ferne gesehen, als sie kurz zum Pipimachen in den Garten kam. Da war ich aber mal wieder hinter Gittern. Frauen mit Nachwuchs sollen ja recht zickig sein. Insofern war das mit dem Käfig vermutlich die bessere Alternative. Aber ich hab ihr echt hinterher geheult.

 

Zu den Welpis hat die Chefin einiges erzählt, aber irgendwie war das alles ein wenig wirr. Laufend ging es um Phil oder Hercules oder doch Phil aber der Hercules ist ja auch so süß. Max und Sky haben die meiste Zeit gepennt - somit wurde von den beiden weniger berichtet. Zeus war ganz außen vor. Der hat die ganze Zeit gekuschelt und hat schon mal bei dem künftigen Frauchen Probe gelegen. Er hat immerhin schon sein neues Zuhause fest gebucht und wird im Juli bei Franz-Josef als Whippetverstärkung an den Start gehen.

 

Weil die Zwerge noch so klein und verpennt sind, werden wir glaub ich nochmal in zwei Wochen aufbrechen und dann nochmal meine Brut besuchen. Dann gehen die Lütten sicher schon ab wie die Zäpfchen und ich habe bestimmt mehr zu berichten.

 

Jetzt geh ich erst mal schlafen. Schließlich waren die letzten 10 Tage echt aufregend und ich bin ja ganz aus der Übung. Gute Nacht also - Euer Dobby